Die energetische Effizienz soll in Krankenhäusern erhöht werden

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) hat den Vorschlag unterbreitet Krankenhäuser in Bayern energieeffizienter zu machen. Huml sieht für das Konzept der „Green Hospitals“ auch bundesweit Vorteile. Das hat nicht nur mit dem Anteil von Nichtwohngebäuden am Gesamtenergieverbrauche der Bundesrepublik zu tun, die ehrgeizige Klimaziele versucht zu erfüllen.

Modernes Krankenhaus
Neugebaut, moderne Krankenhäuser verfügen oft über energieeffiziente Technologien. Bei älteren Gebäuden hingegen besteht sehr häufig großer Modernisierungsbedarf (Symbolbild).

Die energetische Effizienz sowie die energetische Gebäudesanierung sind wichtige Maßnahmen zur Erreichung der Klimaziele der Bundesregierung und weltweit. Aber auch wirtschaftliche Aspekte sprechen für mehr Energieeffizienz im Gebäudesektor. Allein durch die energetische Sanierung und den Neubau von energiesparenden Gebäuden könnten bis zu 280.000 Arbeitsplätze in Deutschland entstehen, wie ein aktuelle Studie erst kürzlich zeigte.

Die energetische Gebäudesanierung richtet sich aber nicht nur an Privatpersonen und Unternehmen, sondern auch an öffentliche Gebäude der Städte und Kommunen, wie zum Beispiel Krankenhäuser: Ein energetisch effizientes Krankenhaus unter dem Namen „Green Hospital“ wird es künftig in Lichtenfels (Bayern) geben. Jetzt fordert Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU), dass landesweit auch andere Krankenhäuser diesem Beispiel folgen sollen und spricht sich für deutschlandweite „Green Hospitals“ aus, wie BR24 berichtet.

Wunsch nach bundesweit energetisch effizienten Krankenhäusern

In dem Artikel heißt es weiter, dass Melanie Huml flächendeckend in ganz Bayern die Idee der energetisch effizienten Krankenhäuser verwirklichen. Das Vorbild dafür sei das neu eingeweihte Krankenhaus in Lichtenfels, das für mehr Ressourcen- und Umweltschutz steht. Schätzungen zufolge könnten die bayerischen Krankenhäuser jährlich insgesamt rund 1 Million Tonnen Kohlendioxid durch energetische Verbesserungen einsparen. Somit könnten die Energiekosten pro Jahr um rund 105 Millionen Euro sinken. Das erste Krankenhaus, das schon als „Green Hospital“ umfassend in der Planung konzipiert wurde, ist das in Lichtenfels.

Mögliche Maßnahmen für Krankenhäuser

Durch eine optimierte Gebäudehülle und den Einsatz regenerativer Energien auf Fassaden und Dach, wurde ein Passivhausstandard erreicht. Darüber hinaus soll ein effizientes Beleuchtungskonzept bis zu 60 % der Energiekosten sparen. Der Freistaat hat somit den Neubau in Lichtenfels mit 82 Millionen € gefördert, wobei davon 8 Millionen € aus einer einmaligen Sonderförderung bereitgestellt wurden, nur um die Initiative „Green Hospital“ umzusetzen.

„Lichtenfels stellt in Bayern und sogar über die Landesgrenze hinaus ein Vorbild für künftige Krankenhäuser dar. Damit zeigen wir, dass auch im Krankenhausbau der Verantwortung für kommende Generationen Rechnung getragen werden kann“, fügte die bayerische Gesundheitsministerin, Melanie Huml noch hinzu, wie es in dem Bericht auf br.de heißt.

 

Vom Ministerium wurde die „Green Hospital Bayern“ Auszeichnung ins Leben gerufen, um auch bestehende Krankenhäuser dazu zu ermutigen, Maßnahmen für die Erhöhung der Energieeffizienz vorzunehmen. Außerdem sollen allen Krankenhäusern ermöglicht werden, sich über „Best-Practice-Beispiele“ in einer Datenbank zu informieren. Somit wird den Krankenhäusern gewährleistet, dass sie in Sachen Energieeffizienz auch selbst kostenlos einen Schnelltest durchführen können.

Neben dem Krankenhaus in Lichtenfels folgen auch andere Krankenhäuser dem Ruf nach Erreichen der Klimaziele und Umweltschutz. So erhielten die Oberhavel Kliniken in Brandenburg das EMAS-Umweltzertifikat. Die Evangelische Stiftung Tannenhof veranlasste ebenfalls zahlreiche Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz auf Grundlage von einem Energieaudit. Eine Studie macht deutlich, dass Nichtwohngebäude zwar nur 10% der Gebäudelandschaft in Deutschland ausmachen, dafür aber für 30% des Energieverbrauchs verantwortlich sind. Die Studie kam zu dem Ergebnis, dass eine Verbesserung der Energieeffizienz einen wesentlich Beitrag zum Erreichen der Klimaziele beitragen. Die Bundesregierung stellt dafür für Städte und Kommunen zahlreiche Fördermittel zur Verfügung. Interessierten Trägern von öffentlichen Gebäuden bieten wir im Zuge dessen unsere Fördermittelberatung, zur Ermittlung einer optimalen Strategie zur Energieeffizienzverbesserung öffentlicher Gebäude.

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