Referenz

Südhausbau Verwaltung GmbH & Co.KG

Energieberatung • Individueller Sanierungsfahrplan • Fördermittel • Langjährige Zusammenarbeit

Förderfähig (z.B. KfW, BAFA) · Über 15 Jahre Erfahrung · Ingenieurs-Wissen

Projektübersicht

Südhausbau Verwaltung GmbH & Co.KG | Schleißheimer Str. 150, 80796 München | www.suedhausbau.de | 089 27274413

Vom Klimaziel zur messbaren Ersparnis: Transformation in der Praxis.

Projektbeschreibung und -verlauf

Ausgangslage: Energieverluste und hohe Betriebskosten

Gebäude in der Johann-Fichte-Straße 11 in MünchenDie Südhausbau Verwaltung GmbH & Co.KG verwaltet ein 14-stöckiges Mehrfamilienhaus mit 6.360 m² Wohnfläche in der Johann-Fichte-Straße 11 in München. Das Gebäude wurde 1970 errichtet und weist erhebliche energetische Defizite auf. Besonders problematisch sind die ungenügende Wärmedämmung, veraltete Fenster sowie eine ineffiziente Heizungsanlage, die zu hohen Heizkosten und CO₂-Emissionen führen.

Ziel der Energieberatung war es, eine maßgeschneiderte Lösung zu entwickeln, mit der die Energieeffizienz verbessert, der Wohnkomfort gesteigert und langfristige Einsparpotenziale realisiert werden können. Dazu wurde ein individueller Sanierungsfahrplan (iSFP) erstellt. Dieser gibt eine klare, langfristige Strategie zur schrittweisen Umsetzung von Maßnahmenpaketen vor und ermöglicht den Eigentümern eine gezielte Planung der Investitionen.

Der individuelle Sanierungsfahrplan

Der erstellte Sanierungsfahrplan beinhaltet vier zentrale Maßnahmenpakete, die in den nächsten Jahren umgesetzt werden sollen. Diese Maßnahmen umfassen:

  • Den Austausch der Fenster und Sonnenschutzelemente, um Wärmeverluste zu reduzieren
  • Die Dämmung von Dach und Kellerdecke, um den Energiebedarf zu senken
  • Die Umstellung auf Fernwärme aus Kraft-Wärme-Kopplung, um fossile Energieträger zu ersetzen
  • Eine Innendämmung der Außenwände, um langfristig Heizkosten einzusparen

Die Umsetzung der Maßnahmen erfolgt in mehreren Phasen bis zum Jahr 2040 und wird durch staatliche Fördermittel unterstützt.

Empfohlene Maßnahmen im Überblick

1️⃣ Fensteraustausch & Sonnenschutz (geplante Umsetzung: 2025)

Das Gebäude verfügt noch über veraltete Fenster aus den 1970er Jahren, die hohe Wärmeverluste verursachen. Die Fenster sind undicht und führen zu Zugluft, während die alten Rollladenkästen zusätzliche Schwachstellen in der Gebäudehülle darstellen. Zudem weist die Hauseingangstür erhebliche Mängel in der Luftdichtheit auf.

Zur Verbesserung des Wohnkomforts und zur Senkung der Heizkosten werden hochwertige Passivhausfenster mit 3-fach-Verglasung eingebaut, neue wärmegedämmte Rollladenkästen montiert und die Hauseingangstür erneuert.

MaßnahmeBeschreibung
FensteraustauschEinbau von 3-fach-verglasten Passivhausfenstern mit wärmegedämmtem Rahmen
RollladenkästenErneuerung der Rollladenkästen mit verbesserter Wärmedämmung
HauseingangstürAustausch der Hauseingangstür zur Reduzierung von Wärmeverlusten
InvestitionskostenMögliche FörderungErwartete CO₂-Einsparung
1.390.476 €208.571 €8 kg/(m²a)

2️⃣ Dach- und Kellerdämmung (geplante Umsetzung: 2026)

Ein erheblicher Teil der Heizenergie geht über das ungenügend gedämmte Flachdach und die ungedämmte Kellerdecke verloren. Besonders im Winter führt dies zu hohen Heizkosten und in den unteren Etagen zu unangenehmer Fußkälte.

Um dies zu verbessern, wird das Flachdach mit einer 20 cm starken Wärmedämmung versehen und die Kellerdecke auf der Unterseite mit einer 11 cm starken Dämmung ausgestattet.

MaßnahmeBeschreibung
FlachdachdämmungAufbringen einer 20 cm starken Dämmung (WLG 030) zur Minimierung von Wärmeverlusten
KellerdeckendämmungDämmung der Kellerdecke mit 11 cm starkem Dämmstoff (WLG 035)
InvestitionskostenMögliche FörderungErwartete CO₂-Einsparung
469.326 €70.399 €5 kg/(m²a)

3️⃣ Umstellung auf Fernwärme aus Kraft-Wärme-Kopplung (geplante Umsetzung: 2038)

Die bestehende Heizungsanlage basiert auf einem Öl-Niedertemperaturkessel aus dem Jahr 2002, der hohe Betriebskosten verursacht und nicht mehr dem Stand der Technik entspricht. Durch den Wechsel auf Fernwärme aus Kraft-Wärme-Kopplung wird der Energieverbrauch erheblich reduziert.

Zusätzlich wird ein hydraulischer Abgleich durchgeführt, um die Heizenergie optimal in den Wohnungen zu verteilen und unnötige Energieverluste zu vermeiden.

MaßnahmeBeschreibung
Umstellung auf FernwärmeAnschluss an ein Fernwärmenetz zur Reduzierung von Emissionen und Betriebskosten
Hydraulischer AbgleichOptimierung der Wärmeverteilung für eine effizientere Heizleistung
InvestitionskostenMögliche FörderungErwartete CO₂-Einsparung
155.170 €24.000 €5 kg/(m²a)

4️⃣ Innendämmung der Außenwände (geplante Umsetzung: 2040)

Da das Gebäude in einem städtischen Umfeld liegt, ist eine Außendämmung der Fassade nicht möglich. Stattdessen wird eine Innendämmung mit feuchteregulierenden Materialien eingesetzt. Diese reduziert Heizenergieverluste und sorgt für eine bessere thermische Behaglichkeit.

Allerdings kann eine Innendämmung die Wärmebrückenwirkung von Geschossdecken verstärken, weshalb eine fachgerechte Planung notwendig ist.

MaßnahmeBeschreibung
Innendämmung13 cm starke Dämmung (WLG 030) zur Reduzierung der Energieverluste
Feuchteregulierende MaterialienVerhinderung von Schimmelbildung durch kontrollierte Feuchtigkeitsregulierung
InvestitionskostenMögliche FörderungErwartete CO₂-Einsparung
1.662.323 €394.369 €3 kg/(m²a)

Erwartete Gesamteinsparung

Gesamtkosten der SanierungMögliche FörderungEnergiekosteneinsparung pro JahrErwartete CO₂-Reduktion
3.677.295 €697.339 €ca. 55.741 €ca. 51 kg/(m²a)

Fazit

Der individuelle Sanierungsfahrplan (iSFP) ermöglicht es der Südhausbau Verwaltung GmbH & Co.KG, ihr Gebäude langfristig energetisch zu optimieren. Durch die empfohlenen Maßnahmen können signifikante Einsparungen bei den Energiekosten erzielt, die CO₂-Emissionen gesenkt und der Wohnkomfort verbessert werden.

Für Eigentümer, die ihre Immobilie nachhaltig sanieren möchten, bietet eine fundierte Energieberatung die Möglichkeit, individuelle Fördermöglichkeiten zu nutzen und eine zukunftssichere Strategie für energieeffizientes Bauen zu entwickeln. Sie sind ebenfalls Immobilieneigentümer? Oder Hausverwalter? Kontaktieren Sie uns! Gerne beraten wir Sie in einem ersten, unverbindlichen und kostenfreien Auftaktgespräch.

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Wir verwandeln gesetzliche Auflagen in messbare Kostenvorteile. Als zertifizierte Ingenieure und Experten begleiten wir Ihr Projekt von der ersten Analyse über die Umsetzung der Maßnahmen bis zur Auszahlung der Fördermittel.