Steuerliche Förderung energetischer Gebäudesanierungen wird vom Bundesrat bewilligt und nimmt nächste wichtige Hürde

Nach langen Verhandlungen hat neben dem Bundestag auch der Bundesrat den neuen Maßnahmen zum Klimaschutz zugestimmt. Damit werden eigentlich die Verordnung zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für Landstrom in Seehäfen und die Verordnung zur steuerlichen Förderung von Gebäudesanierungen in Kraft treten. Was auf Unternehmen und Bürger jetzt zukommt.

Logo Bundesministerium für Wirtschaft und EnergieZur Erinnerung: Letzten Monat forderte die Deutsche Unternehmensinitiative Energieeffizienz e. V. (DENEFF) vom Bundesrat eine schnelle Umsetzung der steuerlichen Förderung für die energetische Gebäudemodernisierung. Auch im Nationalen Aktionsplan bis 2030 der Bundesregierung fand die steuerliche Förderung für energetische Sanierungen seine Erwähnung. Diese Klimaschutzmaßnahmen sollen dazu dienen, das Land umweltfreundlicher zu machen, ohne dabei die Verbraucher sehr zu belasten.

Auswirkungen der Klimaschutzmaßnahmen auf das Leben der Bürger

Einbau neuer Fenster
Neue Fenster versprechen eine bessere Dichtheit der Gebäudehülle und somit weniger Energieverlust. Diese Maßnahme der energetischen Sanierung wird mehrfach staatlich gefördert (Symbolbild).

Nachdem das Klimapaket nach einem einjährigen Ringen endlich in Kraft treten darf, wird die Mehrwertsteuer bei Bahntickets im Fernverkehr ab 2020 gesenkt. Allerdings wird die CO2-Abgabe auf Sprit, Gas und Heizöl höher ausfallen als ursprünglich geplant. Daher ist zu erwarten, dass ab 2021 Sprit und Heizöl zwischen 7 und 8 Cent pro Liter teurer werden. Dafür gibt es für Fernpendler Steuerentlastung und geringere Stromkosten für den Durchschnittshaushalt. Das Klimapaket bedeutet somit mehr Klimaschutz und mehr sozialen Ausgleich.

Der Bundesminister Peter Altmaier äußerte sich laut dem Bericht des BMWI sehr positiv zu den Bundesratbeschlüssen. Der klimafreundliche Landstrom soll es Seeschiffen ermöglichen, sich ab jetzt günstiger zu versorgen. So müssen sie den Motor nicht mehr durchgehend laufen lassen, was in Hafenstädten und Umgebung für bessere Luft sorgen wird. Die Nutzung von Landstrom soll deutlich die Emissionen von Treibhausgas, Schadstoff und Lärm mindern. Mit dem neuen Tatbestand zur Kalkulation der Stromnetzentgelte könnten örtliche Netzbetreiber bei ihren Netznutzungstarifen die Vorteile der Landstromversorgung von Seeschiffen einkalkulieren, was den Landstrom in Seehäfen wirtschaftlicher macht.

Steuerliche Absetzung für energetische Sanierungsmaßnahmen

Auch steuerliche Förderungen von energetischen Gebäudesanierungen sollen dabei ein sehr wichtiger Schritt sein. Doch gerade im Bereich der Energieeffizienz von Gebäuden gibt es noch Einiges zu tun. Deswegen gibt es zusätzlich auch einen Abzug auf Aufwendungen für Sanierungen von der Steuerschuld. Für selbstgenutzten Wohneigentum können ab 2020 für energetische Sanierungsmaßnahmen 10 Jahre lang gewisse Steuern abgesetzt werden.

Die neuen Maßnahmen für mehr Klimaschutz haben zweifellos eine große Bedeutung für das Klima, aber auch für den Verbraucher. Diese weitreichenden Entscheidungen fordern jedoch große Schritte. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Realisation entwickeln wird.

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