Beihilfe von der EU – Subventionen für Eisenbahnunternehmen genehmigt

Elektrischer Hochgeschwindigkeitszug

Die im elektrischen Schienenverkehr tätigen Eisenbahnunternehmen können jetzt durch neue staatliche Subvention ihre Energieeffizienz, d.h. den Energieverbrauch je Tonnenkilometer oder Passagier, verbessern. Durch die Regelung werden bis zu 50 Prozent aller Kosten für Maßnahmen zur Energieeffiziensteigerung, wie automatisierter Lösungen oder dem Erwerb moderner Hybridlokomotiven, vom Staat erstattet.

BSW fordert bessere Förderung von Speichertechnologien für Privathaushalte

Solarzelle mit Batterie

Die Nachfrage nach Photovoltaik- und Solaranlagen in Privathaushalten ist in Deutschland weiterhin hoch, wie erst kürzlich eine Studie zeigte. Dabei werden bereits bei 50% aller Solaranlagen auch Solarstromspeicher installiert. Der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) schlägt jetzt aber Alarm, denn schon bald könnte die bundesweit einzige und letzte Förderung für Solarspeicher wegfallen.

Das smarte Solar-Hochhaus – In Freiburg wird ein Smart Green Tower geplant

Smart Green Tower in Freiburg

Von Tag zu Tag erhöht sich die Zahl der Einwohner auf unserem Planeten – so auch in Deutschland, wo knapp 80 % der Menschen in mittelstark und dicht besiedelten Wohngebieten leben. Im Zuge dessen stellt man sich die Frage über ein Konzept, dass das Leben der Bewohner bequemer, sicherer und vor allem energieeffizienter macht. In Freiburg soll aus diesen Gründen jetzt mit dem „Smart Green Tower“ ein erstes smartes Solar-Hochhaus entstehen.

Die Energiewende im Gebäudebereich stagniert laut dem dena-Gebäudereport

Alter Schornstein qualmt aus einem unsaniertem Haus

Laut dem neuen Gebäudereport der Deutschen Energie Agentur (kurz DENA), stagniert im Zeitraum von 2010 bis 2016 der Endenergieverbrauch in Wohn- und Nichtwohngebäuden. Der Effizienztrend der Jahre 2002 bis 2010, scheint damit vorbei zu sein. In diesem Zeitraum reduzierte sich der Energieverbrauch in Gebäuden um 20 %. Wir werfen einen Blick auf die aktuellen Zahlen und Entwicklungen.

Nach der Sommerpause geht das Gebäudeenergiegesetz ins Kabinett

Passivhaus mit Solarzellen und mit Pflanzen beachsen

Schon zum 1. Januar 2018 hätte das Gebäudeenergiegesetz (GEG) in Kraft treten sollen, was aber scheiterte. Das GEG ist damit in diesem Jahr ein großes Thema für die Politiker und soll nach der Sommerpause im Kabinett vorangetrieben werden. In öffentlichen Statements heißt es, bis Jahresende soll das Gebäudeenergiegesetz beschlossene Sache sein.

Ortsteil Horrem der Stadt Dormagen als Beispiel für Energetische Quartierskonzepte

Wohnblock und Spielplatz in Horrem

Horrem, ein Stadtteil von Dormagen in Nordrhein-Westfalen, ist bereits für seinen grünen und europaweit ersten klimaneutralen Bahnhof bekannt. Allein dieses Projekt spart jährlich 24 Tonnen Kohlendioxid. Den Ausstoß von Kohlendioxid zu verringern und Energie zu sparen sind auch die Ziele des „Energetischen Quartierskonzeptes“ für Horrem, das letztes Jahr gestartet wurde und mit dem es im Herbst 2018 losgehen soll.

Fraunhofer forscht beim Open Distric Hub-Projekt auch selbstlernendes Energiemanagementsystem auf Quartiersebene

Open District Hub Gründungsmitglieder

Die Fraunhofer-Gesellschaft und insgesamt 13 Gründungsmitglieder von dem Verein „Open Distric Hub“ forschen und entwickeln in Zukunft gemein Lösungen für smarte Städte und Quartiere. Im Fokus stehen Künstliche Intelligenz, Blockchain und selbstlernende Energiemanagementsysteme, um die zumeist lokal gewonnen Erneuerbaren Energien optimal im Quartier zu verteilen.