Deutsche Energie-Agentur dena und Transition énergétique Québec starten Kooperation zur Energiewende

Die Deutsche Energie-Agentur (dena) und die staatliche „Transition énergétique Québec“ (TEQ) haben eine Kooperation beschlossen, um das Projekt Energiewende zukünftig gemeinsam zu bestreiten. Unter anderem soll der Übergang hin zu einem innovativen und effizienten Energiesystem vorangetrieben werden. Alle Aufgaben und Ziele der Kooperation im Überblick.

Logo dena und Transition énergétique QuébecFür den Umweltschutz und den langfristigen Erfolg der Energiewende sind Alternativen zu fossilen Energieträgern wie beispielsweise Wasserstoff unausweichlich. Der vielfältig einsetzbare Energieträger kann neben der Energieeffizienz auch zur Reduktion von CO2-Emissionen in Industrie und Verkehr beitragen.

Fürs Gelingen der Energiewende spielen aber auch Zusammenarbeit und Austausch von Erfahrungen über die Grenzen hinaus eine wichtige Rolle. Deutschland war schließlich weltweit führend bei der Stromeinspeisung aus Solar- und Windenergieanlagen im ersten Halbjahr 2020.

Internationale Zusammenarbeit für Energiewende

Handschlag zu erneuerbaren Energien
Die dena und Transition énergétique Québec (TEQ) starten eine vielversprechende Energiewende-Kooperation (Symbolbild).

Die Deutsche Energie-Agentur (dena) und die staatliche „Transition énergétique Québec“ (TEQ) haben sich zusammengeschlossen, um das ehrgeizige Projekt Energiewende gemeinsam anzugehen. Das berichtete die dena und TEQ in einer Pressemitteilung. Das Staatsunternehmen Transition énergétique Québec (TEQ) unterstützt, fördert und regt den Übergang hin zu einem innovativen und effizienten Energiesystem an. Außerdem hat Québec die Aufgabe, Programme und Maßnahmen zur Erreichung der Energieziele zu koordinieren. Eine Partnerschaft mit dena bringt allen Beteiligten Vorteile und dient dem gemeinsamen Ziel – dem Gelingen der Energiewende.

Die Geschäftsführerin von Transition énergétique Québec Johanne Gélinas erklärte in der Mitteilung, wie wichtig die internationale Zusammenarbeit beim Gelingen der Energiewende sei. Schließlich wäre es ein ambitioniertes gesellschaftliches Projekt mit den gleichen Problemen und Zielen weltweit. Der Austausch von Erfahrungen und die gemeinsame Anstrengung aller Beteiligten wären für die Energiewende wichtiger als Landesgrenzen.

Energieeffizienz und Wasserstoff im Fokus

Die Deutsche Energie-Agentur und Quebec haben es sich zum Ziel gemacht, wertvolle Praxiserfahrungen zu teilen und gemeinsam für die Realisierung vom Forschungs- und Pilotprojekt für die Energiewende zu sorgen. Dabei stehen vor allem Energieeffizienz und der Einsatz von Wasserstoff im Fokus.

Die Energiepolitik von Quebec ist mittlerweile auf Energieeffizienz, Innovation und erneuerbare Energien ausgerichtet. Im Verkehrssektor, auf den 40 Prozent der CO2-Emissionen Quebecs zurückgehen, muss sich dringend etwas ändern. Vorsitzender der dena-Geschäftsführung Andreas Kuhlmann sagte, dass Wasserstoff besonders im Schwerlastverkehr zum Umkehren dieser Trends im Verkehrssektor beitragen könnte.

Kuhlmann sieht in der Region die idealen Bedingungen für die Entwicklung eines Sektors für grünen Wasserstoff, da Quebec mehr als 99 Prozent des Stroms größtenteils aus Wasserkraft und teils durch Wind erzeugt. Auch er betonte noch einmal, wie bedeutend eine internationale Zusammenarbeit wäre. Schließlich stehe man überall vor ähnlichen Herausforderungen.

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