Deutsche Umwelthilfe DUH fordert verpflichtende Sanierungsfahrpläne bei Vermietung und Neukauf von Bestandsgebäuden

Zur Erhöhung der Sanierungsraten im Gebäudebestand fordert die Deutsche Umwelthilfe (DUH), dass beim Verkauf oder Neuvermietung von Bestandsgebäuden die Erstellung individueller Sanierungsfahrpläne verpflichtend wird. Damit soll auch die Umsetzung kleinerer Sanierungsmaßnahmen befördert werden, die oftmals zur Verbesserung der Wohnqualität aber auch des Klimaschutzes beitragen.

Logo Deutsche UmwelthilfeSchon kleinere Sanierungsmaßnahmen können einen wichtigen Beitrag zur Wohnqualität aber vor allem auch zum Klimaschutz leisten. Doch die Sanierungen in den Bestandsgebäuden müssen qualitativ hochwertig sein, um die gesetzten Klimaschutzziele im Gebäudesektor zu erreichen. Schon niedriginvestive Maßnahmen wie die Heizungsoptimierung oder Dämmung der Geschossdecke können einen wichtigen Beitrag dazu leisten – es muss also nicht immer gleich das ganze Gebäude saniert werden.

Individuelle Sanierungsfahrpläne sollen zur Erhöhung der Sanierungsraten beitragen

Altbausanierung
Im Zug der Neuvermietung oder Neukauf soll die Sanierung gemäß einem Sanierungsfahrplan verpflichtend werden, fordert die Deutsche Umwelthilfe e.V.. Maßnahmen dieser Art haben das Ziel zum Klimaschutz beizutragen (Symbolbild).

Zur Erhöhung der Sanierungsraten im Bestand fordert die Deutsche Umwelthilfe (DUH), dass beim Verkauf oder Vermietung von Bestandsgebäuden die Erstellung von individuellen Sanierungsfahrplänen verpflichtend wird. Ein solcher Plan soll eine zielgerichtete und schrittweise Modernisierung des Gebäudes erlauben, indem es die aufeinander abgestimmte Einzelmaßnahmen in ein ganzheitliches und langfristiges Gesamtkonzept integriert. Bei den Investitionskosten würden dann die jeweiligen Lebenssituationen und finanziellen Möglichkeiten der Gebäudeeigentümer berücksichtigt werden.

Individuelle Sanierungsfahrpläne sind ein wichtiges Instrument, mit welchem die Eigentümer ihre Projekte ganzheitlich und qualitativ hochwertig angehen können. Doch sie sind leider zu wenig bekannt und die staatliche Förderung ist zu gering, weshalb die Sanierungsraten im Bestand weit von dem entfernt sind, was zum Erreichen der Klimaschutzziele benötigt wird. Deshalb erwartet die DUH von der Bundesregierung, die Sanierung im Gebäudebereich voranzutreiben. Dazu müssen allerdings entscheidende ordnungsrechtliche Vorgaben beim Klimakabinett im September eingeleitet werden.

Die DUH fordert steuerliche Förderung der im Rahmen eines Fahrplans vorgeschlagenen Einzelmaßnahmen, aber auch dass individuelle Sanierungsfahrpläne stärker mit staatlicher Förderung bezuschusst werden. Sanierungsfahrpläne können zur Erhöhung der energetischen Sanierungsquote und deren Qualität wichtigen Beitrag leisten.

Niedriginvestive Maßnahmen – überschaubare Kosten und geringer zeitlicher Aufwand

Zu den möglichen niedriginvestiven Maßnahmen gehören etwa Geschossdecken- und Einblasdämmungen, aber auch unterschiedliche Heizungsoptimierungen wie z. B. ein Pumpentausch oder ein hydraulischer Abgleich. So kann gleichzeitig ein wichtiger Beitrag für die Wohnqualität und den Klimaschutz geleistet werden. Der zeitliche Aufwand für solche Maßnahmen ist relativ gering, während die Kosten überschaubar sind und sich bereits nach wenigen Jahren bezahlt machen.

Es bedarf weiterer flankierender Maßnahmen seitens der Bundesregierung, damit individuelle Sanierungsfahrpläne ihre volle Wirkung für den Klimaschutz und die energetische Gebäudesanierung entfalten können. Damit das Ziel eines klimaneutralen Gebäudebestandes in 2050 erreicht werden kann, müssen Neubauten bereits heute klimaneutral errichtet werden. Bei schrittweiser Sanierung von Bestandsgebäuden mithilfe individueller Sanierungsfahrpläne muss mindestens der Zielstandard KfW-Effizienzhaus 55 festgelegt werden.

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Foto von Cornelius Ober
Ihr Experte für alle Fragen zur energetischen Stadtsanierung und Fördermittel der BAFA und KfW, Herr Cornelius Ober.

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