„Pilotprogramm Einsparzähler“ der BMWi wird bis 2022 fortgesetzt

Über 50 Start-up-Unternehmen und digitale Plattformen haben sich mittlerweile als digitale Energiesparlösungen aus dem Innovationsförderprogramm „Pilotprogramm Einsparzähler“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) entwickelt. Deshalb soll das Förderprogramm des BMWi bis 2022 verlängert werden.

Logo BMWiNach Einschätzung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) ist aus dem Innovationsförderprogramm „Pilotprogramm Einsparzähler“ bereits zweieinhalb Jahre nach dem Start eine lebendige Start-up-Kultur entstanden: Über 50 Start-ups und digitale Plattformen entwickeln mittlerweile digitale Energiesparlösungen, weshalb das Förderprogramm des BMWi bis 2022 verlängert wird.

Innovative Geschäftsmodelle für die Energiewende

Bild Energieeinsparzähler
Wegen dem großen Erfolg setzt das BMWi sein „Pilotprogramm Einsparzähler“ bis 2022 fort (Symbolbild).

Im Fokus des Förderprograms stehen digitale Plattformen für innovative Geschäftsmodelle für die Energiewende sowie digitale Energiespar-Assistenten. Die eingebaute Qualitätssicherung ist das Besondere an dem Programm, denn erst nachdem die Energie nachweisbar und wirksam eingespart wird, werden drei Viertel der Zuschussförderung ausgezahlt. Dabei gelten die per „Einsparzähler“ erfassten Energie-Einsparungen als Nachweis.

Die zweite Förderphase verspricht noch bessere Konditionen
Gegenüber der ersten Förderphase (2016 bis 2018) gibt es nun wesentliche Änderungen im Pilotprogramm. So erhöht sich etwa die maximale Förderhöhe von einer auf zwei Mio. Euro und der Förderungsanteil erhöht sich von 50 auf 75 Prozent, sobald die eingesparte Energiemengen nachgewiesen wird. In der zweiten Phase sind nun auch Projekte zum Einsparen von Primärenergie, Biomasse und Öl-basierten Brennstoffen förderfähig, während bisher nur Projekte mit Wärme/Kälte, Strom und Gas unterstützt wurden.

Zusätzlich werden auch Leuchtturmprojekte zur Stärkung des Marktes zur Finanzierung von Energieeffizienz mit einer Förderquote von 80 Prozent und mit bis zu 200.000 € gefördert. Dadurch können Handelsplattformen für eingesparte Energie von Energieagenturen und Unternehmen bzw. sonstigen befähigten Akteuren als auch freiwillige Energieeffizienz-Wettbewerbe umgesetzt werden.

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Mehr als 50 Pilotprojekte zum Energiesparen bewilligt
Es werden unter anderem Projekte gefördert, die innovative Gebäude- und Heizungstechnik entwickeln, die durch künstliche Intelligenz, wetterprognoseabhängig und individualisiert arbeiten, automatisch schaltende „Energiespar-Assistenten“ sowie Projekte zur individualisierten und digital gestützten Energieberatung in Echtzeit.

Solche Projekte ermöglichen z. B. den energieoptimierten Betrieb von Verkaufs- und Büroflächen, Schwimmhallen, Krankenhäusern, Restaurants und Hotels sowie industriellen Produktionsprozessen. Seit Programmstart im Jahr 2016 wurden für das BMWi mehr als 50 Pilotprojekte zum Energiesparen vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) bewilligt.

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