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Cornelius Ober GmbH
Markt 18
99817 Eisenach

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Unternehmensberatung

Zu den Dienstleistungen der Cornelius Ober GmbH gehört auch die Unternehmensberatung hinsichtlich der besseren Nutzung des vorhandenen Know-hows, in finanziellen, wirtschaftlichen, personellen und organisatorischen Fragen. Hier stellen wir Ihnen alle wichtigen Informationen zur Unternehmensberatung vor und zeigen Fördermöglichkeiten für die Beratung von Ihrem Unternehmen auf. Dabei werden alle grundsätzlichen Fragen einer geförderten Unternehmensberatung geklärt und die Möglichkeit geboten, weiterführende Informationen zur Unternehmensberatung für Ihr Unternehmen kostenlos einzuholen.

Seit Beginn des Jahres 2016 wurde die Beratungsförderung für KMU und Angehörige freier Berufe neu ausgerichtet. Das Programm trägt nun die Bezeichnung „Förderung unternehmerischen Know-hows“ und beinhaltet die bisher separat aufgelegten Programme „Förderung unternehmerischen Know-hows durch Unternehmensberatung“, „Turn-Around-Beratung“, „Gründercoaching Deutschland“ und „Runder Tisch“. Für die Umsetzung des Programmes ist nicht mehr die KfW, sondern das BAFA zuständig. Gleichwohl beteiligt sich die KfW in der Übergangsphase noch an der Förderung. Die Kofinanzierung dieser Maßnahme erfolgt aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF).

Wer kann von einer Förderung profitieren?

Unternehmensberatung

Startups, Bestandsunternehmen, Migranten, Unternehmen in Schieflage. Das Spektrum an geeigneten Unternehmen ist breit.

Das Programm ist für Unternehmen gedacht, die bereits am Markt existieren. Eine Gründungsberatung selbst wird mit diesem Programm nicht bezuschusst, hierfür stehen jedoch Zuschüsse der Bundesländer bereit. Unter Umständen ist auch eine kostenlose Gründungsberatung in der Vorgründungsphase möglich. Gern informieren wir Sie auch über die diesbezüglichen Angebote der einzelnen Bundesländer.

Die „Förderung unternehmerischen Know-hows“ kann von

  • Jungunternehmen, die seit maximal zwei Jahren bestehen,
  • Bestandsunternehmen , die zwei Jahre oder länger am Markt sind und
  • Unternehmen in wirtschaftlichen Schwierigkeiten (unabhängig vom Alter der Firma)

in Anspruch genommen werden.

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Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein?

Grundvoraussetzung ist, dass das Unternehmen seinen Firmensitz in der Bundesrepublik Deutschland unterhält. Zugleich muss es der EU-Mittelstandsdefinitiion hinsichtlich kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) entsprechen. Unternehmen, die sich in wirtschaftlichen Schwierigkeiten befinden, müssen die Voraussetzungen entsprechend Nummer 20 Buchstabe a bzw. b der „Leitlinien für stattliche Beihilfen zur Rettung und Umstrukturierung nichtfinanzieller Unternehmen in Schwierigkeiten (2014/249/01) in der jeweils aktuellen Fassung erfüllen. Als Gründungsdatum wird der Tag der Gewerbeanmeldung respektive des Handelsregisterauszugs anerkannt, bei freiberuflich Tätigen die Anmeldung beim Finanzamt.

Wer ist nicht antragsberechtigt?

Auch wenn Beratungsbedarf besteht, sind folgende Unternehmen nicht antragsberechtigt:

  • Unternehmen und Freiberufler, die in der Unternehmens- oder Wirtschaftsberatung, der Steuerberatung, der Wirtschafts- oder der Buchprüfung tätig sind. Gleiches gilt für Rechtsanwälte, Notare, Insolvenzverwalter und andere Personen, die beratend bzw. schulend tätig sind oder dies noch vorhaben.
  • Firmen, bei denen bereits ein Insolvenzverfahren anhängig ist oder die die Voraussetzungen für ein solches Verfahren erfüllen.
  • Firmen, die in einem Beteiligungsverhältnis stehen, beispielsweise zu Religionsgemeinschaften, Eigenbetrieben oder juristischen Personen des öffentlichen Rechts.
  • Gemeinnützige Unternehmen bzw. Vereine sowie Stiftungen.
  • Unternehmen der landwirtschaftlichen Primärerzeugung, Fischerei bzw. Aquakultur.

Auch eine Beratung zu Inhalten, welche nach Artikel 1 der Verordnung (EU) 1407/2013 ausgeschlossen sind, ist nicht förderfähig.

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Welche Beratungen sind förderfähig?

Sowohl die Beratung von Jung- als auch Bestandsunternehmen ist im Rahmen folgender Schwerpunkte förderfähig:

Allgemeine Beratung

  • Die allgemeine Beratung kann wirtschaftliche, finanzielle, organisatorische und personelle Fragen der Unternehmensführung beinhalten.

Spezielle Beratungen

Um strukturelle Ungleichheiten zu beseitigen, sind auch spezifische Beratungen möglich. Dies ist beispielsweise bei Unternehmen, die von

  • von Frauen,
  • Migranten/-innen,
  • Unternehmern/-innen, die unter einer attestierten körperlichen Beeinträchtigung (Behinderung) leiden,

geführt werden, der Fall.

Spezifische Beratungen

Gefördert werden auch spezifische Beratungen, die

  • eine bessere Integration von Mitarbeitern/-innen mit Migrationshintergrund zum Ziel haben,
  • zur besseren Arbeitsgestaltung von Mitarbeitern/-innen mit körperlicher oder geistiger Beeinträchtigung beitragen,
  • der Gewinnung von Fachkräften sowie der Fachkräftesicherung dienen,
  • die Vereinbarkeit von Familie und Beruf fördern,
  • zur Nachhaltigkeit und zugleich zum Umweltschutz beitragen,
  • eine altersgerechte Gestaltung der Arbeit ermöglichen.

Unternehmen in Schwierigkeiten werden im Rahmen einer Unternehmenssicherungsberatung gefördert. Diese soll zur Wiederherstellung der Wettbewerbsfähigkeit und wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit beitragen. Zugleich können diese Firmen zur Vertiefung der jeweiligen Maßnahmen eine Folgeberatung hinsichtlich aller wirtschaftlicher, personeller, finanzieller und organisatorischer Fragen im Rahmen der Unternehmensführung in Anspruch nehmen.

Pro Beratungsschwerpunkt dürfen bei Bestandsunternehmen nicht mehr als fünf Beratungstage in Anspruch genommen werden, welche allerdings nicht direkt aufeinander folgen müssen. Die Erstellung des Berichtes und auch die Reisezeiten dürfen außerhalb dieses Zeitfensters liegen.

Bei Jungunternehmen und Unternehmen in Schwierigkeiten gilt diese Begrenzung nicht. Hier liegt der Förderzeitraum bei 6 Monaten, in dem die Maßnahmen durchgeführt und abgerechnet werden müssen. Pro Beratungsschwerpunkt können mehrere Anträge eingereicht werden, bis die maximal förderfähigen Beratungskosten erreicht sind. Die jeweilige Maßnahme ist als Einzelberatung durchzuführen. Der Berater dokumentiert die Leistung in einem schriftlichen Beratungsbericht, welcher dann an die ausgewählte Leitstelle übermittelt wird.

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Welche Beratungen sind nicht förderfähig?

Nicht förderfähig sind Beratungen, die

  • mit anderen öffentlichen Zuschüssen – einschließlich den Mitteln aus Strukturfonds und ESF – finanziert werden,
  • die Vermittlungstätigkeiten beinhalten,
  • die auf den Erwerb von Waren oder Dienstleistungen ausgerichtet sind, welche von Beratern selbst vertrieben werden,
  • die Rechts- und Versicherungsfragen sowie die Tätigkeit eines Steuerberaters zum Inhalt haben (beispielsweise Ausarbeitung von Verträgen, Erstellung von Jahresabschlüssen und Durchführung von Buchführungstätigkeiten),
  • gutachterliche Stellungnahmen beinhalten,
  • den Verkauf bzw. Vertrieb von Dienstleistungen respektive Gütern zum Inhalt haben. Hierunter gehören beispielsweise individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL), Maßnahmen zur Umsatzsteigerung inklusive Marketingmaßnahmen in Arzt- und Zahnarztpraxen, bei Heilpraktikern und Psychotherapeuten.

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Wer darf diese Beratungen durchführen?

Die Beratung darf von selbstständigen Beratern bzw. Beratungsunternehmen durchgeführt werden, die mehr als 50 Prozent ihres Umsatzes aus ihrer Beratungstätigkeit erwirtschaften. Zugleich müssen sie über die notwendigen Fähigkeiten verfügen und einen entsprechenden Qualitätsnachweis erbringen. Dieser Nachweis zeigt sowohl die Planung, Durchführung, Überprüfung sowie die Umsetzung der Arbeits- und Organisationsnachweise auf. Zugleich muss der Berater die richtlinienkonforme Durchführung gewährleisten.

Um seine Beratereigenschaft nachzuweisen, muss das Beratungsunternehmen bzw. der selbstständig tätige Berater neben der Beratererklärung auch einen Lebenslauf sowie einen Qualitätsnachweis bei der BAFA einreichen. Diese Unterlagen müssen spätestens dann vorliegen, wenn das BAFA über die Bereitstellung des Zuschusses entscheidet. Dies ist der Fall, wenn der Verwendungsnachweis vorgelegt wird.

Der Berater der Cornelius Ober GmbH hat den Qualitätsnachweis erbracht und ist zur BAFA-geförderten Unternehmensberatung berechtigt.

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Wie hoch fällt der Beratungskostenzuschuss aus?

Die Höhe des Zuschusses hängt von der Bemessungsgrundlage (maximal förderfähige Beratungskosten) und dem Unternehmensstandort ab.  Bei Unternehmen, die ihren Sitz in den neuen Bundesländern (außer in den Regionen Berlin und Leipzig) unterhalten, liegt der Fördersatz bei 80 Prozent. Firmen, die ihren Sitz in der Region Lüneburg unterhalten, bekommen einen 60-prozentigen Zuschuss. In allen anderen Regionen liegt der Zuschuss bei 50 Prozent.

Die Bemessungsgrundlage liegt bei jungen Unternehmen bei 4.000 Euro, bei Bestandsunternehmen und Unternehmen in Schwierigkeiten bei 3.000 Euro. Die folgende Tabelle beinhaltet eine genaue Übersicht der maximal möglichen Zuschüsse entsprechend dem jeweiligen Fördersatz:

Fördersätze der BAFA für Unternehmensberatung

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Wie und wo wird der Antrag eingereicht?

Der Antrag selbst wird über die Antragsplattform der BAFA eingereicht. Als Antragsteller und Zuwendungsempfänger ist das Unternehmen einzutragen. Der Antrag wird von einer der eingeschalteten Leitstellen überprüft, das Ergebnis wird dem Antragsteller mitgeteilt. Sobald dieses Informationsschreiben vorliegt, darf – einen positiven Bescheid vorausgesetzt – ein Beratungsvertrag unterzeichnet und mit der Beratung begonnen werden.

Jungunternehmen sowie Unternehmen in Schwierigkeiten sind verpflichtet, vor Antragstellung ein für sie kostenloses Informationsgespräch mit einem von ihnen ausgesuchten regionalen Ansprechpartner zu führen. Zwischen diesem Informationsgespräch und der Antragstellung dürfen maximal drei Monate liegen. Die Leitstellen halten eine Liste der Regionalpartner bereit, zu denen auch unser Unternehmen gehört. Spätestens nach sechs Monaten muss der Verwendungsnachweis online auf der Antragsplattform des BAFA hochgeladen werden.

Zu diesem Verwendungsnachweis gehören folgende Unterlagen:

  • ausgefülltes und vom Antragsteller sowie vom Berater unterzeichnetes Verwendungsnachweisformular,
  • ausgefülltes und vom Antragsteller unterzeichnetes Formular zur De-minimis- sowie zur EU-KMU-Erklärung,
  • bei Jungunternehmen bzw. Unternehmen in Schwierigkeiten das Bestätigungsschreiben über die Führung des Informationsgespräches, welches vom regionalen Ansprechpartner auszufüllen ist,
  • Beratungsbericht und Rechnung des Beraters,
  • Kontoauszug des Antragstellers, aus dem die Zahlung des Honorars bzw. des Eigenanteils hervorgeht.

Die Leitstelle übernimmt die Vorabprüfung der Unterlagen und leitet diese an das BAFA zur Entscheidung weiter, welches dann nach abschließender Prüfung die Bewilligung erteilt und die Auszahlung veranlasst. Der Zuschuss wird im Übrigen als De-minimis-Beihilfe gewährt.

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Unsere Dienstleistungen

Die Cornelius Ober GmbH wurde von der BAFA nun auch für die Beratung von Unternehmen im Rahmen des Programmes „Förderung unternehmerischen Know-hows“ zertifiziert. Zu unseren Dienstleistungen gehören sowohl die Durchführung des Informationsgespräches für Jungunternehmen und Unternehmen in Schwierigkeiten, aber auch die allgemeine und spezielle Beratung. So beraten wir Ihr Unternehmen oder auch Sie als Freiberufler in Hinsicht der wirtschaftlichen, finanziellen, organisatorischen und personellen Unternehmensführung.

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Cornelius Ober – BAFA-zerfitzierter Unternehmensberater und Ihr Ansprechpartner.

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Zu unseren Dienstleistungen gehören auch die Beratung von Unternehmen, die von Frauen, Migranten und Migrantinnen und Menschen mit anerkannter Behinderung geführt werden. Auch bei der Gewinnung und Sicherung von Fachkräften, der Integration von Menschen mit Behinderung und von Migranten/Migrantinnen, der effektiven Gestaltung der Arbeitsabläufe und der Arbeitsplätze beraten wir Sie gern.

Natürlich bieten wir auch alle weiteren spezifischen Beratungen – wie sie weiter oben aufgeführt sind – innerhalb von ganz Deutschland an. Haben Sie weitere Fragen zu diesem Förderprogramm oder zu anderen von uns angebotenen Dienstleistungen, so können Sie uns sowohl telefonisch, per E-Mail als auch durch einen Besuch in unserer Erfurter Geschäftsstelle kontaktieren und so auch einen ersten Beratungstermin vereinbaren.

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